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 Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)

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LuluOstfront91

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BeitragThema: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   So Okt 18, 2015 1:32 pm

Glück auf liebe Ost+Front-Anhänger

die Kreativität hat mal wieder zu geschlagen und mir wurde empfohlen, meine Idee mit euch zu teilen.

Da ich ein rießen Horrorfan bin und sämtliche Horrorfilme verschlungen habe, bin ich auf der Suche nach neuem.

Ich finde, jedes einzelne Ost+Front Mitglied wäre eine eigene Horrorstory wert und ich wollte fragen was ihr davon haltet.

Jeder einzelne erhielte einem Story, die diesem Charakter ehren. Kein Kinderkram, eine schon 1000mal gehörten Storys, sondern ganz was neues!
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MarxBrother81

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   So Okt 18, 2015 9:20 pm

Also ich hab über 2200 Horrorfilme gesehen, aus allen Genres, aus allen Ländern.
Und man muss mich schon mit Individualität begeistern können. Wrong Turn 9 muss für mich nicht sein, dass finde ich eher albern.

Ob man die Band aus ihrem gemeinsamen Kontext reißen muss, um ihnen eine Story zu geben, warum nicht. So quasi als Vorgeschichte der Monster. Frankensteins überdrehte Horrorbrut.

Ganz was Neues....dann hast du noch nicht viele Horrorfilme gesehen, liebe Lulu!
Es gibt wirklich schon alles. Aber alle haben noch nicht alles gesehen. Da liegt der Unterschied.

Ob verrückte Ärzte mit menschlichen Tausendfüßlern,  humane Mutationen zu Fliegen, Kreaturen aus der Hölle in irrsinnig vielen Varianten, wahnsinnige Doktoren die Leichen wieder erwecken, Hinterwäldler jeder Spielart, hüpfende Vampire aus Fernost, Massenmörder in Reinkultur, mordene Küchenmaschinen, Geschichten um kaputte Familien, gescheiterte Existenzen, durchgeknalle Amokläufer, kaputte Zombiecops, Minimonster die Kleinstädte terrorisieren und zerstören, usw und sofort. Dann musst du wirklich mal was Neues erfinden. Aber das wird sauschwer in unserem medialen Zeitalter. Smile

Wenn dann würde ich die Geschichte in die Kriegsjahre 1939 bis 1945 mit einbinden und die Monster, also die Band, nach und nach sich finden lassen.

Hermann Ostfront war Oberst, der schon immer über alle in seinem Regiment herrschte, bis er selber an die Front musste, um dort erfahren zu müssen, dass er vom Schreibtisch aus eine falsche Sichtweise auf die Geschehen hatte und nun noch mehr zum knallharten Zyniker mutiert.

Fritz Knacker war der Waffenmeister der SS, und für die Schlagkraft in seiner Einheit zuständig.

Wilhelm Rotlauf baute als schüchtern verklemmter, riesig gebauter Junge Spielsachen für die Nachbarschaft, fand aber niemals die Liebe, meldete sich freiwillig beim Militär.

Gernhardt von Brüh war früher Koch und schmiß mehrere Läden in Berlin.
Bis er durch den Krieg insolvent gemacht und eingezogen wurde.

Siegfried Helm sass lange Zeit im Knast, keiner kennt seine Vita.

Eva Edelweiß wurde als Mischwesen geboren. In seinem Leben wurde es oftmals hart misshandelt. Er landete in einem Konzentrationslager als Leichenverbrenner.


Eva Edelweiß
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Tinúviel

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 1:53 am

Aber die Zeit mit der SS, die gibt es eigt schon in einigen Variaten.
Alleine Dead Snow ( Teil 3 kommt im nächsten Jahr ) oder Outpost.
Sind da nur zwei Beispiele
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MarxBrother81

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 2:02 am

Von welcher Ostfront wollen wir denn sonst reden? Wink :O
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Rasputin 93

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 6:21 am

1. WK ?

++++++++++++++++++++
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MarxBrother81

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 11:57 am

Der ging doch "bloß" vier Jahre....!
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LuluOstfront91

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 1:58 pm

Ich wollte jedes Ost+Front Mitglied einzeln in Szene setzen.
Es soll ja nicht komplett neu sein, kein 0815 Horror, sondern gut durchdacht. Ich habe schon einige Ideen gesammelt und spiele mit dem Gedanken, zu jeder eine Kurzgeschichte zu schreiben.
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MarxBrother81

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 2:01 pm

Na dann los!
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LuluOstfront91

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 2:03 pm

Ja der Herr, ich gebe mein bestes xD
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MarxBrother81

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 2:10 pm

he he!
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ane30

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Okt 19, 2015 10:26 pm

Genau Lulu,schreib und dann hier rein kloppen! Very Happy ...ich bin gespannt! Smile
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LuluOstfront91

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Di Okt 20, 2015 9:34 am

Ich muss noch dran feilen, aber die erste habe ich so gut wie fertig ^^
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ane30

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Di Okt 20, 2015 2:46 pm

na geht doch! Very Happy
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Tim

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Di Okt 20, 2015 10:54 pm

Ich durfte den ersten Entwurf schon mal lesen und bin sehr angetan von der Idee. Mal schauen, mal schauen... Twisted Evil

++++++++++++++++++++
Wer braucht schon eine Signatur? Liest doch eh kein Schwein!
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ane30

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mi Okt 21, 2015 4:20 pm

Tim-du bist grad voll gemein! Very Happy
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LuluOstfront91

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Fr Okt 30, 2015 8:27 pm

So, viel Spaß beim lesen!


Hermann Ost+Front

Tschernobyl 2015
Keine Menschenseele weit und breit. Die Natur erholt sich nur langsam von der verheerenden Katastrophe und die Gebäude stehen immer noch leer.
Ein Mann schreitet alleine durch das Gestrüpp, den Blick starr geradeaus gerichtet. Vor einem riesigen, verfallenen Riesenrad bleibt er stehen und seine Mundwinkel verziehen sich zu einem Lächeln.

„Psst, seit nur still“, murmelte Edgar und machte sich so leise es ging am Drahtzaun zu schaffen. Eddart bibberte und wackelte mit der Taschenlampe. Elsbeth stand Schmiere und blickte ungeduldig nach rechts und links. „Beeil dich“, raunzte Adelheid ihn an. Klick Knack geschafft! Der Zaun wich der Zange und ein Loch entstand.
Sie schlüpften nacheinander durch und verschwanden in der Dunkelheit.

Die Sonne ging langsam auf und tauchte die Landschaft in ein blutiges Rot. Begeistert fuchtelte Edgar mit der Kamera herum und suchte sich geeignete Motive. Es war sehr frisch an diesem Morgen und das sie etwas verbotenes taten, hatte etwas elektrisierendes. „Wenn die uns erwischen, sitzen wir ein“, meinte Adelheid und streckte sich genüsslich. „Ach, die erwischen uns schon nicht“, erwiderte Eddart und schaute durch sein Fernglas. Er erblickte das verrostete Riesenrad und rief aufgeregt: „Edgar, da müssen wir hin, das sieht unglaublich aus!“

Sie machten sich auf den Weg und wanderten stundenlang durch verlassenes Gebiet. Sie kamen dem Riesenrad immer näher, bis Adelheid plötzlich stoppte. „Was ist los?“ fragte Elsbeth. „Hört ihr das?“ flüsterte Adelheid zurück „das klingt nach Musik.“
Ein leise Melodie durchdrang die Stille. „Sie hat Recht“, meinte Edgar. Langsam gingen sie der Melodie nach. Es hatte etwas unheimliches, aber sie gingen wie ferngesteuert in diese eine Richtung.
Es erschien eine Art Freizeitpark, doch kein Mensch war zu sehen. Ein großes Tor versperrte die Sicht. Ein quietschen unterbrach die Stille. Stöhnend hielten sie sich die Ohren zu.

„WILLKOMMEN WILLKOMMEN“, ertönte es laut.
Mit schweren Stiefeln erschien ein Mann wie aus dem nichts. Sie erstarrten.
Er trug einen langen, schwarzen Mantel und dazu olivfarbene Reiterhosen. Unter dem Mantel trug er ein graues Hemd. Sein starrer Blick aus tiefgrünen Augen lies sie erschaudern.
„Ich habe euch schon erwartet“, schmunzelte er. „Ach ja?“ murmelte Elsbeth und trat hinter Edgar. „Was ist hier los?“ fragte Eddart erschrocken.
„IHR seit einer der Ersten, die meinen Freizeitpark testen dürfen. Ihr dürft euch geehrt fühlen“, lachte er hämisch.
Knarrend und quietschend öffnete sich das riesige Tor und ein dichter Nebel breitete sich aus. Der Mann verschwand und sie standen Mutterseelen alleine im tiefsten Nebel.
„Das ist ganz schön strange“, sagte Edgar. „Ich habe Angst“, bibberte Adelheid. „Okay, keine Panik Leute. Nehmt euch an den Händen und dann nichts wie weg von hier“, forderte Eddart.
„Das ist doch alles nur ein böser Traum“, flüsterte Elsbeth.
„AAAAAAAARGH“, stöhnte es laut hinter ihnen. Der ominöse Mann raste auf sie zu und hielt eine Machete in der Hand. Sie fingen an zu schreien und rannten los.
Niemand sah etwas. Der Nebel verschluckte die ganze Umgebung und sie wussten nicht wo sie hinrannten, geschweige denn, ob der Verrückte sie noch verfolgte.
Die Hände hatten sie schon lange nicht mehr bei einander und sie rannten nur noch um ihr Leben.

Als Eddart bemerkte, das die anderen nicht mehr hinter ihnen war, stoppte er. Er atmete schwer und japste nach Luft. Die Stille und der Nebel nahmen ihm die Luft. „LEUTE? WO SEID IHR??“ rief er in die Stille. Keiner antwortete.
Vorsichtig lief er weiter. Er versuchte mit den Händen zu ertasten, wohin er lief. Irgendwann ertastete er eine kalte Schnauze. Er schreckte zurück, bis er begriff, das sie einem Karussellpferd gehörte.

Plötzlich verschwand der Nebel langsam und das ganze Karussell kam zum Vorschein. Bunt stand es vor ihm, mit funkelnden Lichtern und grellen Gestalten. Er blickte in die Mitte und erstarrte. Dort ragte ein riesiger Holzpfeiler hervor.
Über dem Pfeiler hing Adelheid an einer langen Metallkette, gefesselt und geknebelt. Ihre Augen waren vor Schreck geweitet. An ihren Füßen hingen große Gewichte und sie stöhnte vor Schmerzen.
„NEEEEIN, halt, hören sie auf!“ schrie er mit aller Kraft. Die Stimme des Mannes erklang. „Welcome to the Horrorshow“ Er lachte laut auf.
Die Kette setzte sich in Bewegung und Adelheid bewegte sich auf den Pfeiler zu. Unter ächzten und stöhnen bohrte sich der Pfeiler langsam in sie und das Blut floss langsam herunter. Sie schrie. Der Anblick war schockierend. Immer tiefer drang der Pfeiler in sie und ihr Unterkörper weitete sich nach außen. Ihre Augen waren aufgerissen und rote Adern traten hervor. Ein letzter Schrei verhallte und sie war tot. Eddart konnte den Blick nicht abwenden. Mittlerweile war der Pfeiler blutrot und glänzte im Schein.
Sein Herz blieb für einen Moment stehen und er dachte, er fällt in Ohnmacht. „Nun, das war der erste Streich“, lachte die Männerstimme.

„Das muss einfach ein furchtbarer Alptraum sein“, lächelte er wirr vor sich hin.
Eine dunkle Gestalt näherte sich von rechts. Er wich zurück. Vor ihm stand der selbe Mann wie vorhin, doch er hatte sich verändert.
Sein graues Hemd war blutgetränkt und sein Gesicht weiß und schwarz angemalt. Mit einem blutigem Lächeln zeigte er in die Richtung vor ihm. „Hier entlang mein Junge“, sagte er warmherzig.
Eddart hatte keine Wahl, er würde ihm nicht entkommen. Vorsichtig setze er einen Fuß vor den anderen und ging in die Richtung, die der Mann ihm vorgab.
Ihm war kalt und schlecht. Seine Sinne arbeiteten auf Hochtouren.

Zu seiner linken erschien eine Art Dusche. Darunter stand Edgar, nur mit einer Unterhose begleitet. Er zitterte am ganzen Körper. Er war mit den Händen an ein Rohr gekettet und schrie als er Eddart sah: „Scheiße, hilf mir! Der ist irre! Er hat Adelheid umgebracht!!!“
Eddart begriff die Situation und rannte zu ihm und versuchte die Ketten zu lösen. Vergeblich. Sie bewegten sich nicht.
Über ihnen setzte sich eine Apparatur in Gang und eine schwarze Masse bewegte sich auf die Dusche zu. Eddart rüttelte stärker an den Ketten und wurde panisch.
„Verdammt, ich weiß was das ist“, sagte Edgar gefasst. „Mach das du von hier weg kommst Eddart, los schnell!“
„Ich lass dich nicht alleine“, sagte Eddart voller Panik. „GEEEEH“, schrie Edgar ihn an und er schubste ihn weg.
Eddart verlor das Gleichgewicht, stolperte und viel auf den kalten, harten Boden.
Er sah wie eine dickflüssige, schwere Masse auf Edgar schwappte und bekam das Grauen.
„GEEEH“, schrie Edgar kaum verständlich. Der blutige Mann tauchte aus dem Nichts auf. Er hielt einen Flammenwerfer in der Hand und eröffnete das Feuer auf Edgar.
Er brannte Lichterloh und schrie wie am Spieß. Es roch nach verbranntem Fleisch. Die Schreie drangen tief in Eddarts Gehirn. Wie eine lebendige Fackel sprang Edgar auf und ab, bis er in die Knie ging und sich nicht mehr rührte. Der Mann trat an ihn heran, hob sein Bein und trat mit einem Schlag Edgar Kopf ab, der rauchend und brennend auf Eddart zu rollte.
Eddart sprang auf und rannte...

Er rannte und rannte. Ihm kam es vor wie Jahre. Bis er nicht mehr konnte. Er stoppte und alles drehte sich im Kreis. Er musste zusehen, das er das Gleichgewicht behielt.
Blieben nur noch Elsbeth und er. Das konnte doch alles nicht wahr sein.

Vor ihm tat sich ein großer Käfig aus Stahl auf. In diesem Käfig stand ein Tisch, auf dem Elsbeth fest gebunden war. Alle Glieder waren an den jeweiligen Ecken fest gebunden und sie war komplett nackt.
Sie weinte und wimmerte. Auf ihrem Körper befand sich ein kleiner Käfig mit einer grauen Kanalratte darin. Das Tier schien genauso viel Angst zu haben wie sie.
Eddart blickte unglaubwürdig auf die Szene.
Und in der Ecke stand er. Der Mann schritt langsam auf Elsbeth zu. Sein Blick war starr auf Eddart gerichtet.
„Na, habt ihr auch soviel Spaß wie ich?“ fragte er Elsbeth und Eddart.
In seiner Hand hielt er einen kleinen Bunsenbrenner. „Sie müssen das nicht tun, hören sie auf damit“, flehte Eddart.
„Nein, das kann ich nicht. Ihr müsst allen erzählen, wie viel Spaß ihr hier hattet.“

„Das ist doch ein kranker Scherz“, schrie Eddart und rüttelte an den Käfigstangen. Der Mann machte den Bunsenbrenner an und hielt ihn in den Rattenkäfig.
Die Ratte bekam Panik, schrie und scharrte in ihrem engen Käfig. Die Ratte suchte sich ihren Weg. Elsbeth wand sich unter den Schmerzen und stöhnte.
Die Ratte grub sich durch den Bauch von Elsbeth. Das Blut lief ihren blassen Körper runter. Langsam kamen die Gedärme zum Vorschein. Elsbeths Körper schüttelte sich und Blut quoll ihr aus dem Mund. Der blutige Mann lachte und leckte sich frisches Blut von seinen Fingern.
Er stellte den Bunsenbrenner ab und hob den Käfig hoch. Die Ratte war nicht mehr zu sehen. Nur hin und wieder zuckte Elsbeths lebloser Körper, dort wo die Ratte grub. Er nahm sich die Gedärme und schmiss sie lachend in Eddarts Richtung.
Eddart viel in Ohnmacht...



Er wachte auf. Alles tat ihm weh. Langsam kam er zur Besinnung. Er befand sich in einem abgedunkelten Raum und vor ihm stand eine Kamera auf einem Stativ.
Er versuchte sich zu bewegen und sofort spürte er einen abartigen Schmerz. Er blickte nach unten. Seine Hände waren gefesselt und er saß auf einem stachelbesetzten Stuhl.
„Schön, das du munter bist“, flüsterte eine Stimme. Der blutige Mann trat in sein Blickfeld und betrachtete ihn stolz. „Was wollen sie von mir?“, murmelte Eddart.
„Ich möchte, das du in die Kamera sprichst und allen erzählst, wie viel Spaß mein Freizeitpark macht!“ sagte er stolz.
„Sie sind doch nicht ganz richtig im Kopf!“ schrie Eddart mit letzter Kraft.
„Das werden wir noch sehen“, sprach der Mann humorlos und löschte das Licht...

Entartet, Unrein, Geisteskrank

Ende
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LuluOstfront91

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   So Nov 08, 2015 10:29 pm

Hier der 2te Akt des Grauens

Eva´s Schlemmerbuffet


Berlin 1921

In einer nicht bewohnten Gegend, irgendwo in Berlin. Feld und Flur soweit das Auge reicht.
Tief unter der Erde befindet sich ein bisher unentdeckter Bunker, der den Krieg überstanden hat. Doch er wird noch bewohnt...

An einem Schreibtisch bei mattem Licht sitzt ein Mann. Oberkörperfrei sitzt er da und werkelt eifrig an einer Maske. Im Hintergrund hört man das knistern und knacken einer alten Funksprechanlage.
Auf einmal springt er auf. Ein Lächeln ziert das fahle Gesicht und er hält stolz sein Machwerk in den Händen. Er stellt sich vor den halb kaputten Spiegel und betrachtet sich kurz. Er ist vollkommen abgemagert, die Vorräte längst aufgebraucht.
Wie lange er schon dort unten verweilte, wusste er nicht genau. Er atmete tief ein und setzte sich die Maske auf.

Langsam öffnete er die Luke. Er musste sich anstrengen, die Luke war mit Schutt und Gras bedeckt. Er spähte vorsichtig heraus. Die Sonne spiegelte sich in seiner Sonnenbrille.
Langsam trat er heraus. Ein frischer Wind wehte durch die Grashalme und im fernen zwitscherten Vögel.
Er streckte seine Glieder. Er holte seinen Feldrucksack aus dem Bunker und verschloss die Luke.
Mit der Hand über den Augen spähte er in alle Richtungen und entschied sich, dem Kompass nach Osten zu folgen.
Er hatte erbärmlichen Hunger und entschied, sich erstmal etwas zu Essen zu besorgen. Die Unwissenheit im hier und jetzt erschreckte ihn nicht, er war für alles gewappnet.
Und bis an die Zähne bewaffnet...

Einige Kilometer weiter weg im Osten befand sich ein Ferienlager, oder viel mehr, was davon übrig war. Durch den Krieg war es schwer gezeichnet und die wenigsten Gebäude waren noch vollständig.
Bedrohlich und leer stand es da, niemand schien sich seiner anzunehmen. Doch plötzlich hörte man im Fernen ein Lachen.
Einige Jugendliche kamen angerannt. Sie waren so schnell unterwegs, man konnte meinen, das der Teufel hinter ihnen her war. Ein junges Mädchen stoppte und ließ sich in das weiche Gras fallen.

„Ich hab dich!“ lachte Fritz und ließ sich neben sie herab. „Nur weil du schneller bist als ich“, lachte Gretchen ebenfalls.
„Hier wird nicht geschlafen“, raunzte Frieder und trat leicht in Fritz Kniekehle. „Das ist so spannend hier“, säuselte Christa „lasst es uns näher betrachten.“
„Klasse, da kann ich wieder meine Gruselgeschichten erzählen“, freute sich Joseph. Da er dazu berufen wurde, die ganzen Rucksäcke zu schleppen, watschelte er nur mühsam hinterher.
„Ach, halt die Klappe“, stöhnten alle wie im Chor.

Sie betraten die Anlage und blickten sich voller Ehrfurcht um. Die Gebäude, mit ihren vielen Zerstörungen und kaputten Dächern machten ordentlich Eindruck.
Dazwischen war das Gras wild gewachsen und verbarg einige Spielplatzgeräte, darunter eine Schaukel und ein Sitzkarussell.
Sie machten sich auf und begaben sich in das größte Gebäude. Drinnen sah man eine verwüstete Kantine und Tische und Bänke standen quer.
„Meinst du, hier waren noch Kinder, als die Bomben eingeschlagen sind?“, fragte Gretchen bekümmert.
„Natürlich, sie wurden alle getötet und ihre Geister wandern hier durch die Gemäuer“, flüsterte Joseph und machte die Gestik eines spukenden Geistes.
„Hör auf rumzuspinnen“, maulte Gretchen und rollte mit den Augen. „Ich glaube nicht, das hier noch jemand war“, meinte Christa.
„Hey Joseph, ich hab da eine echt coole Idee“, meinte Frieder und rieb sich die Hände. „Da du ja keinerlei Angst vor Spuk und Horror hast, wie wäre es, wenn wir diese Nacht hier übernachten würden?“
Joseph schluckte hörbar. „Aber wir wollten doch nur wandern.“
Frieder ging zu den Mädchen und nahm sich eine zu seiner Rechten, die andere zu seiner Linken. „Sogar die Mädels haben nicht soviel Angst wie du!“, schmunzelte Frieder.
„Ich finde die Idee echt klasse“, freute sich Christa. „Wir sind auch dabei“, meinten Gretchen und Fritz.
Joseph wollte sich dieser Pein nicht geben. Er zog den Bauch ein, streckte die Brust raus und meinte mit entschlossener Stimme: „Lasst uns seinen Schlafplatz suchen!“

Als sie die Räume mit den Betten gefunden hatten, machten sie sich es so gemütlich, wie es nur ging. Für eine Nacht würde es gehen.
Die Jungs entschieden, ein Lagerfeuer für die Nacht zu machen. Da sie zum wandern aufgebrochen waren, hatten sie allerlei Verpflegung und Naschereien dabei.
Sie sammelten Holz und platzierten es an einer nicht so bewucherten Stelle, direkt vor dem Gebäude, in dem sie schlafen wollten.
„Dann wollen wir mal ein Feuer machen“, freute sich Fritz und holte seine Streichhölzer raus. Er zündete es an und es dauerte nicht lange, bis es lichterloh brannte. Die Mädchen stellten sich mit dazu und wärmten ihre Hände daran.
Langsam dämmerte es...

Er war schon einige Kilometer unterwegs. Sein Magen knurrte unüberhörbar. Die Landschaft hatte sich kaum merklich verändert, nur in der Ferne hatte er einige Gebäude entdeckt.
Durch seinen Feldstecher sah er, das sie vom Krieg gezeichnet waren und er bezweifelte, das er dort etwas essbares finden würde.
„Was bleibt dir anderes übrig“, murmelte er vor sich hin. Da es die ungefähre Richtung nach Osten war, entschied er doch dort hin zu gehen.
In einigen Stunden würde die Sonne untergehen, er brauchte einen Schlafplatz. Seine Ausrüstung war schwer und eine Pause würde nicht schaden.
Er wanderte noch ungefähr eine Stunde. Je näher er kam, desto sicherer war er sich, das er Geräusche hörte. Von weitem Klang es wie Gelächter. Er schlich sich an.
Wie vermutet, waren die Gebäude in einem erbärmlichen Zustand. Es schien ein Ferienlager zu sein. Der Krieg hatte es übel zu gerichtet.
Als er wieder diese Stimmen vernahm, suchte er sich eine Deckung und holte seinen Feldstecher heraus.
Er erblickte ein Lagerfeuer. Ringsherum zählte er 2 junge Frauen und 3 junge Männer. Sie lachten und aßen Snacks.
Aber was war das für ein Benehmen? Sie feierten an einem Ort, an dem Menschen gestorben sind? Sie trugen bunte Klamotten, trugen wirre Frisuren und lachten.
Kein Gedenken an all die Toten, keine Ehrfurcht, keine Disziplin. In ihm stieg eine ungeahnte Wut auf. Wozu hatte er die ganze Zeit in diesem scheiß Bunker verbracht und gehungert? Seine Kameraden sind elendig verreckt und diese Gören machten sich einen Spaß daraus.
Das wollte und konnte er nicht tolerieren.
Jetzt konnte er endlich seine Vorlieben entfalten. In der Einheit nannten sie ihn immer „Eva“. Da er so klein und zierlich war, machten sich die Kameraden immer einen Spaß daraus und meinten, er mache eine bessere Figur als Frau, nicht als Mann.
Zu klein, zu schmächtig, zu schwach. Diese Zeiten waren nun vorbei...
Langsam wurde es dunkel. Die Mädchen fröstelten ein wenig.
„Ich glaube ich gehe bald rein“, sagte Gretchen. Frieder kam auf sie zu und nahm sie an der Hand. „Komm mit, ich habe eine Überraschung für dich“, flüsterte er.
Sie gingen hinein. Vorbei an dem Zimmer, das sie hergerichtet hatten.“Wo gehen wir hin?“, fragte sie verwundert. „Wirst du gleich sehen“, sagte er.
Vor einem Raum hielten sie. Er machte die Tür auf und ging mit Gretchen rein. Sie war sprachlos. Überall brannten Teelichter und Kerzen.
„Die habe ich vorhin gefunden, als wir auf der Suche nach Holz waren.“
„Das ist wunderschön.“
Sie spürte, wie seine Hände langsam ihre Hüfte runter wanderten. Sie sog die Luft ein und ließ es zu. Sie drehte sich um und küsste ihn leidenschaftlich.
Er hob ihre Jacke und ihr Shirt hoch und massierte ihre Brüste. Sie stöhnte auf.
Er schob sie langsam zu einem der Hochbetten und legte sie auf´s Bett. Sie genoss jede Berührung von ihm. Sie wollte gerade ihre Hand in seine Hose stecken als das Bett von einem Ruck erschüttert wurde. Wegen dem matten Licht konnte sie nicht viel sehen.
Sie sah nur Frieders weit aufgerissenen Augen. Mit seinen Händen umklammerte er einen Lederriemen um seinen Hals.
Sie begriff die Situation nicht. Mit einem gewaltigen Ruck wurde Frieder von ihr gerissen und verschwand im dunkeln. Ihr Herz pochte bis zu ihren Ohren. Sie horchte in die Stille herein.
„Joseph du Penner, ich finde das nicht witzig“, schrie sie in die Dunkelheit.
Plötzlich hörte sie schwere Stiefelschritte. Ein Mann tauchte in der Tür auf. Er trug eine olivfarbene Uniform und Springerstiefel dazu. Doch was war das?
Er trug eine Maske, die aus Sonnengläsern und Leder bestand. Dazu trug er eine Mütze und Funkerantennen. Er kam auf sie zu, beugte sich zu ihr herunter und machte ein Zeichen, dafür das sie Still sein sollte.
Und dann wurde alles schwarz...

Die anderen Drei amüsierten sich am Lagerfeuer. Sie erzählten Witze und lachten sich kaputt.
„Meinst du, Frieder vernascht sie gerade?“, fragte sich Fritz. „Na was denkst du denn“, schmunzelte Joseph. „Das gruselige macht es doch gerade aus!“
„Die sind schon eine ganze Weile weg“, meinte Christa. „Meint ihr ich soll mal nach schauen?“
„Ja, dann kannst du einen Dreier machen“, trällerten die Jungs im Chor. „Boah, werdet erwachsen ihr Spinner“, raunzte Christa und ging ins Gebäude.
Sie ging den dunklen Gang entlang und sah das Zimmer mit der offenen Tür. Man sah von außen das Licht flackern.
„Okay Leute, seit ihr angezogen?“, lachte sie und trat hinein. Niemand war da.
Plötzlich hörte sie hinter sich ein Geräusch. Ein scharren und knacken. Sie drehte sich um und ging aus dem Zimmer, dem Geräusch nach.
Als sie um die Ecke kam, sah sie Frieder geknebelt und gefesselt auf dem Boden. Er versuchte zu schreien, doch ein Knebel im Mund verhinderte dies.
„Was zum Teufel!?“, murmelte Christa. Frieder riss die Augen weit auf und sie drehte sich um. Hinter ihr stand ein Mann mit einer Maske. Eher sie begriff was los ist, zog der Mann ihr eine mit seinem Rucksack über.
Sie fiel hin, direkt neben Frieder. Dann verlor sie das Bewusstsein...

Eine halbe Stunde später. „Die machen wohl doch einen Dreier“, sagte Fritz. „Da geht es heiß her“,lachte Joseph.
„Also, meinst du, hier spukt es wirklich?“, fragte Fritz. „Naja, bei dem Angriff auf dieses Ferienlager sind bestimmt Menschen umgekommen. Warum sollte es nicht so was wie Geister geben?“, fragte Joseph zurück.
„Die Geister der Vergangenheit holen euch ein.“
Die Stimme erklang aus dem Dunkel. Die Zwei blickten umher. Hinter dem Lagerfeuer tauchte eine dunkle Gestalt auf und raste im Affenzahn auf sie zu.
Eher sie wussten, was sie erwartet, war es schon zu spät.
Mit einer Axt schlug er Fritz den Schädel ein. Joseph sah alles mit entsetzen an. Er war wie gelähmt, konnte nicht weglaufen.
Wie ein Irrer schlug er auf Fritz ein, bis er bis zur Unkenntlichkeit zerfleischt war. Er atmete schwer durch seine Maske und sein Kopf wand sich zu Joseph.
Er kam langsam auf ihn zu. Joseph kroch rückwärts bis die Mauer ihn stoppte.
Der Mann beugte sich zu ihm runter. „Du stehst also auf Horror?“
„A-A-A-ein bisschen“, stammelte Joseph.
„Naja, dann wollen wir mal schauen, ob du heute auf deine Kosten kommst“, sagte der Mann und schlug ihn bewusstlos...

Gretchen wachte langsam auf. Sie konnte sich kaum bewegen. Sie war nackt. Ihre Hände waren zusammen gebunden und sie hing an einem Haken. Sie blickte sich panisch um. Neben ihr hingen Christa, Frieder und Joseph ebenfalls nackt.
Sie waren bewusstlos und regten sich nicht. „Christa, wach auf“, wimmerte sie. Keine Reaktion.
Der unheimliche Mann kam zur Tür rein und schmiss seinen Rucksack in die nächste Ecke.
„Wer zum Teufel sind sie?“, schrie Gretchen ihn an.
„Ach, nenn mich einfach Eva“, sagte er zu ihr. „Warum tun sie das?“, sagte sie unter Tränen. „Ihr habt kein Benehmen und ich habe unglaublichen Hunger.“
„Wir haben Essen! Ganz viel! Am Lagerfeuer, bedienen sie sich. Es gehört alles ihnen!“, sagte sie hysterisch.
„Das interessiert mich nicht“, meinte er, während er in seinem Rucksack wühlte.
Er holte ein Jagdmesser heraus. Gretchen blickte panisch umher und konnte es nicht fassen.
„Das müssen sie nicht tun, wir finden eine Lösung. Ich hole ihnen was richtiges zu essen.“, flehte sie.
Er ging langsam zu Christa und strich ihr mit dem Messer über ihre Brüste. Sie zuckte zusammen, wie im Halbschlaf und regte sich dann nicht mehr.
„Eva, lass uns gehen, wir wollten eigentlich gar nicht hier sein.“, sagte Gretchen. „Das ist nicht mein Problem“, sagte er und rammte Christa das Messer in den Bauch.
Sie wachte auf und schrie wie am Spieß. Gretchen schrie ebenfalls.
Das Blut quoll aus der Wunde und lief ihren Körper runter. Sie gurgelte und Blut floss aus ihrem Mund.
„Neeeein Neeeeein Hör auf“, schrie Gretchen und versuchte ihre Hände zu befreien.
Unbeirrt schnitt er weiter. Ihr Körper zuckte unaufhörlich. Er steckte seine Hände in die Wunde und holte die Gedärme raus. Mit einem klatschen landeten sie auf dem Boden.
Gretchen merkte, wie sich ihr Magen umdrehte und sie würgte. Das Leben wich aus Christas Augen. Ihr rollten dicke Tränen über das Gesicht.
„Warum tust du das, du mieses Dreckschwein“, schrie sie ihn an.
„Mit Beleidigungen erreichst du hier gar nichts Schätzchen.“ Er hielt ihr die blutige Klinge an ihr Gesicht und strich ihr es an der Wange ab.
„Ah, die Jungs sind munter, da macht das ganze doch noch mehr Spaß“, sagte er freudig und klatschte in die blutigen Hände. „Für meinen Freund Joseph habe ich was ganz besonderes vorbereitet.“
Joseph wand sich hin und her. Eva ging auf ihn zu und fuhr mit dem Messer über seinen Oberschenkel.
„Dieses Schwein hat Fritz umgebracht“, schrie Joseph unter Tränen. Gretchen sah ihn fassungslos an. „Lenk nicht vom Thema ab Joseph, ich wollte dir doch einiges über Horror erzählen“, sagte Eva. „Als wir dort unten in dem Bunker saßen und saßen und saßen... konnten sich manche von uns einfach nicht mehr zusammen reißen. Der Hunger trieb sie in den Wahnsinn. Männer wurden zu üblen Bestien und fielen übereinander her. Und rate mal, wer überlebt hat“.
„S-S-S-sie?“, stammelte Joseph. „Richtig! Und weißt du auch wieso? Man muss sich nur zu helfen wissen!“, lachte Eva.
Er packte sich Josephs Penis und setzte einen Schnitt. Joseph schrie auf.
Eva ging zu seinem Rucksack und holte Panzertape. Er klebte Josephs Mund zu und machte sich wieder an sein Werk.
Mit seinem Messer schnitt er große Hautstücke aus Josephs Oberschenkel. Joseph zuckte und seine gedämpften Schreie waren im gesamten Gebäude zu hören.
Gretchen erbrach sich und wimmerte laut. Frieder war erstarrt. Eva dekorierte Josephs Kopf mit den Hautfetzen. Das Blut quoll nur so aus den tiefen Wunden.
Eva stach das Messer tief in Josephs Brust. Seine Augen quollen hervor und seine Schreie verhallten. Er werkelte weiter. Etwas knackte. Dann nahm Eva das faustgroße Herz in seine Hand und betrachtete es.
„Faszinierend, nicht wahr?“, fragte er Gretchen und Frieder. Gretchen erbrach sich erneut. Eva trug es zu einem großen Topf und schmiss es hinein.
Er trat näher an Gretchen und betrachtete sie. „Wenn du ihr auch nur ein Haar krümmst, mach ich dich fertig“, schrie Frieder ihn an. Er rüttelte an seinem Haken und versuchte sich aufzubäumen.
Eva ließ sich nicht beirren, ging näher zu Gretchen und flüsterte ihr ins Ohr:“Jetzt machen wir einen kleinen Ausflug“, flüsterte er und schlug Gretchen und Frieder bewusstlos...

Gretchen wachte langsam wieder auf. Sie saß mit dem Rücken an einer Mauer. Ihre Hände und Füße waren immer noch gefesselt. Die Sonne blendete sie und sie blinzelte, als sie die Augen öffnete.
Ungefähr 40 Meter von ihr entfernt, stand Frieder, angebunden an einen Pfahl. Er war wach und blickte panisch in ihre Richtung.
Neben ihr erschien plötzlich Eva. Er hielt etwas in der Hand. Eine Handgranate!
„Bitte, hör auf mit diesem Wahnsinn“, flehte Gretchen. „Aber, aber“, sagte Eva „ich komme sonst aus der Übung.“ Er zog den Stift aus der Granate und warf sie in Frieders Richtung.
„Neeeeeein“, schrie Gretchen. Die Granate landete unmittelbar vor Frieder.
Er blickte ein letztes Mal zu Gretchen. Eine Explosion erschütterte den Boden. Frieder verschwand im Rauch.
Sie konnte nicht hinschauen. Aber sie wusste, das überall Teile von Frieder verstreut lagen.
Eva stand neben ihr. Er atmete schwer und nahm seine Maske ab.
Sie sah ihn an und blickte dann zum Himmel und verlor sich im tiefen Blau...

2 Tage später. Eine Tür öffnete sich auf dem Ferienlager-Gelände. Eva trat heraus und atmete die frische Luft ein. Es war früh am Morgen und die Sonne ging gerade auf.
Sein Bauch war gut gefüllt. Proviant hatte er ebenfalls. Er wollte weiter gen Osten.
Er pfiff ein fröhliches Lied vor sich hin und machte sich auf den Weg...



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Eleghia

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BeitragThema: Re: Ost+Front inspiriert (Welcome to the Horrorshow)   Mo Jan 18, 2016 8:17 pm

affraid
Ich habe einiges erwartet, aber nicht das!
Danke, LuluOstfront91, für diese Geschichten! Gerade die zweite...ich bin sprachlos...und das meine ich ganz ehrlich, mein Magen weiß gerade nicht, ob er sich umdrehen oder von Adrenalin kribbeln soll...
Wortwörtlich der Wahnsinn! Mehr davon bitte! Und ich verspreche, ich werde auch bald einen kurzen Text hier veröffentlichen Smile
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